Saisonstart in Preetz - ein Auftakt, der uns hungrig macht!

von 1.Damen

Endlich wieder Punktspiel! Nach der Vorbereitung ging es für uns am Wochenende zum ersten Saisonspiel nach Preetz. Während die Gastgeberinnen bereits ihr erstes Spiel absolviert hatten, stand für uns der Auftakt in die neue Saison an – und der verlief zunächst alles andere als nach Plan.

Wir fanden nur schwer ins Spiel und lagen nach acht Minuten bereits mit 3:0 zurück. Dann war es Lisa Burmester, die mit unserem ersten Saisontor den Bann brach. Von da an kämpften wir uns immer besser in die Partie und zeigten, dass wir uns keineswegs kampflos geschlagen geben wollten. Beim Stand von 5:4 waren wir wieder dran und machten deutlich: Hier ist noch lange nichts entschieden.

Vor allem unsere Abwehr stand über weite Strecken stabil und machte es den Preetzerinnen nicht leicht. Und auch im Tor wurde ordentlich abgeliefert – unsere Torhüterinnen holten einige richtig starke Bälle raus und versuchten damit immer wieder, den nötigen Push für unseren Angriff zu geben.

Leider konnten wir diese Energie offensiv nicht konstant aufs Parkett bringen. Gegen Ende der ersten Halbzeit schlichen sich zu viele Ballverluste ein und auch beim Torabschluss fehlte uns an diesem Tag teilweise das nötige Quäntchen Glück. Preetz nutzte das aus und konnte sich bis zur Halbzeit wieder etwas absetzen. Mit 10:7 ging es in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben wir dran und versuchten, immer wieder gute Lösungen im Angriff zu finden. Mit der roten Karte gegen Lisa Burmester mussten wir dabei auf eine wichtige Rückraumspielerin verzichten. Trotzdem kämpften wir weiter und wollten das Spiel noch einmal drehen.

In der Schlussphase hieß es dann: Alles oder nichts. Wir versuchten noch einmal, richtig anzuziehen, konnten den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Zu viele Ballverluste und eine zunehmend unsichere Abwehr verhinderten die Aufholjagd.

Am Ende steht eine 26:21-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Natürlich hatten wir uns unseren Saisonstart anders vorgestellt. Aber: Das war erst der Anfang. Wir nehmen die positiven Dinge aus Preetz mit, wissen gleichzeitig, woran wir noch arbeiten müssen – und vor allem lassen wir uns von diesem Ergebnis nicht unterkriegen.

Denn jetzt wird es laut in der Arena!

Neue Saison, neues Kapitel – und wir sind noch lange nicht fertig!

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