32:31 (19:19)-Sieg gegen den Tabellenführer TSV Weddingstedt

von 1.Herren

32:31 (19:19)-Sieg gegen den Tabellenführer TSV Weddingstedt

 

Mit einer ganz starken Vorstellung in der vollbesetzten Ratzeburger Riemannhalle konnten wir nach zwei zwar erfolgreichen, aber durchwachsenen Leistungen gegen Aumühle und Mildstedt diesmal auf ganzer Linie überzeugen und ließen uns auch nicht durch einige unverständliche Schiedsrichterentscheidungen aus dem Konzept bringen.

 

Wir dominierten die Anfangsphase, und Eric Schlüter traf zum 7:4. Nach dem 8:4 in der 10. Spielminute durch Lennart fiel allerdings die Zeitnahme aus, und die daraus resultierende Unterbrechung von mehr als zehn Minuten half offensichtlich mehr den Gästen als uns.

 

So konnte Weddingstedt zum 12:12 ausgleichen. Kurz darauf erhielt Mats in der 18. Minute die rote Karte, und alle fragten sich: warum?

 

Der Weddingstedter Spieler ging ins Eins-gegen-eins, und unsere Abwehr machte mit mehreren Spielern bei 7 Metern die Lücke dicht. Dabei fiel er unglücklich und blieb leider verletzt im Sechs-Meter-Kreis liegen. Ja, es war ein Foul, aber eines, das in jedem Angriff auf beiden Seiten vorkam. Außerdem war Mats daran noch am wenigsten beteiligt. Nur offensichtlich aufgrund einer Verletzung Rot zu geben, ist nicht nachvollziehbar. Dem Spieler der Gäste wünschen wir an dieser Stelle natürlich gute Besserung.

 

Somit wurde der bis dahin überragende Akteur des Spiels aus der Partie genommen, und Mats musste völlig konsterniert auf der Tribüne Platz nehmen. Für ihn kam Florian, der endlich wieder fit ist, in die Partie und machte ein ganz starkes Spiel. Die restlichen 10 Minuten bis zur Pause verliefen ausgeglichen, und mit einem 19:19 ging es in die Kabine.

 

Die zweite Hälfte verlief weiterhin auf Messers Schneide bis in die Crunchtime. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte Felix einen Treffer zum 30:30, wobei er in der Luft mit ausgestreckten Armen am höchsten Punkt attackiert wurde und rückwärts zu Boden ging. Bestrafung: Fehlanzeige. Zum Glück hatte er sich nicht verletzt. Nun kochte die Stimmung natürlich noch höher, als sie eh schon war, und das Publikum peitschte die Löwen nach vorne. Die Gäste zeigten sich offensichtlich beeindruckt, und sie fanden im Angriff kaum noch Lösungen gegen die unglaublich kämpfende Löwenabwehr. So war es Florian, der 30 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer zum 32:31 erzielte. Der letzte Angriff der Gäste verpuffte, und der Jubel kannte keine Grenzen mehr.

 

Was für eine Leistung trotz der Rückschläge, die wir in dieser Partie verkraften mussten.

 

Torschützen:

Felix Hirth (8), Mats Puchert (8) (1.–18. Minute!), Florian Hirth (6), Lennart Deckert (6), Eric Schlüter (2), Simon Herbers (1), Philipp Einwohlt (1)

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